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Produktbewertung: Der Arcwave Thruster im Test

vor 9 Stunden
5 Min. Lesezeit

Wer sich ein Premium-Sexspielzeug zulegen möchte, steht schnell vor der Frage, ob das Versprochene den Preis auch wirklich wert ist. Genau dieser Frage gehen wir beim Arcwave Thruster nach, einem der neueren Geräte aus dem Hause Arcwave, das mit hohen Erwartungen an den Start gegangen ist. Nimm dir also ein paar Minuten Zeit, denn danach weißt du genau, ob der Thruster zu dir passt oder ob du dein Geld besser woanders investierst.


Arcwave Thruster in offener Verpackung, Deckel liegend daneben

Der erste Eindruck zählt, auch bei Produkten, und beim Thruster fällt er ziemlich eindeutig aus. Doch ein Bild verrät noch lange nicht, wie sich ein Gerät im Alltag und im Gebrauch tatsächlich schlägt. Genau das haben wir für dich herausgefunden mit Blick auf das was bei einer Kaufentscheidung wirklich zählt. Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen, was der Thruster zu bieten hat:



Inhaltsverzeichnis




Design & Verpackung


Mein erster Eindruck beim Auspacken: Der Arcwave Thruster ist verflucht groß und schwer, aber fühlt sich schon nach einem Premiumspielzeug an. Mit rund 29 cm Länge und fast 1,3 kg ist er deutlich größer als die meisten Masturbatoren dieser Art. Ich kann nur empfehlen ihn im Karton unter dem Bett oder im Kleiderschrank wohnen zu lassen, denn in die Nachttischschublade wird er in den wenigsten Fällen passen. Das Silikon im Sleeve fühlt sich angenehm weich an und ein kleiner Farbdisplay direkt am Gerät zeigt Modus und Intensität an.



Was kann der Arcwave Thruster?


Nach wenigen Minuten ist schon klar, dass der Arcwave Thruster kein gewöhnlicher Masturbator ist, denn er kombiniert gleich zwei Bewegungen miteinander, nämlich bis zu 200 Stöße und bis zu 150 Drehungen pro Minute. Das Besondere daran ist, dass die beiden Motoren je nach Wunsch entweder gemeinsam oder getrennt voneinander gesteuert werden können, sodass man das Zusammenspiel aus Stoßen und Drehen ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann. Gesteuert wird das Gerät entweder manuell oder im Autopilot mit wechselnden Mustern, der einem die Arbeit komplett abnimmt. Wer es lieber digital mag, kann den Thruster außerdem über die Koosync-App bedienen, die nicht nur eine Fernsteuerung ermöglicht, sondern auch die Synchronisation mit Videos, sodass sich das Gerät automatisch an das Geschehen auf dem Bildschirm anpasst.

Die Einführtiefe beträgt 12,2 cm was mehr als ausreichend ist um mit dem Spielzeug richtig Spaß zu haben. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 45 Minuten durch, bevor er wieder an den Strom muss, wobei die Ladezeit mit etwa zwei Stunden über den USB-C-Anschluss durchaus in Ordnung geht. Außerdem verfügt der Thruster über einen kleinen Farbdisplay, über den sich Modus und Intensität ablesen lassen, ohne dass man erst lange herumprobieren muss. Als zusätzliche Sicherheitsfunktion verfügt der Thruster über eine Sleeve-Erkennung, die verhindert, dass das Gerät läuft, solange das Sleeve nicht richtig sitzt. Für alle denen der Thruster auf Dauer zu schwer ist, kann man zusätzlich eine Tischhalterung für freihändiges Vergnügen erwerben. Das Sleeve selbst ist dank des Quick-Release-Systems schnell entnommen und ist nach IPX7 wasserdicht, die Antriebseinheit dagegen nicht.


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Der Arcwave Thruster im Test


Als ich den Arcwave Thruster das erste Mal in Betrieb genommen hatte, wurde mir ziemlich schnell klar, dass die zweite Bewegungsachse das eigentliche Highlight ist, denn das Zusammenspiel aus Stoßen und Drehen sorgt für ein Gefühl, das man so eben nicht von jedem Masturbator kennt, und es macht ehrlich gesagt richtig Spaß. Ergänzt wird das Ganze durch den Autopilot, dessen Muster so abwechslungsreich sind, dass es auch nach längerer Zeit nicht langweilig wird, was ich durchaus als schönes Plus empfinde. Ähnlich positiv ist mir die Koosync-App aufgefallen, in der man den Thruster synchronisiert zu Pornovideos (z.B. von Pornhub) nutzen kann. Eine Fernsteuerung durch eine andere Person ist ebenfalls möglich und somit ist das Spielzeug auch ideal für Fernbeziehungen geeignet. Falls es bei dir beim Pairing mit der App einmal haken sollte, hilft übrigens ein kleiner Kniff: Man muss beim ersten Verbinden die Taste (A) doppelt drücken, bevor man die App öffnet.

Ein Punkt, den man allerdings nicht verschweigen sollte, ist die Lautstärke, denn der Thruster ist schon ein ziemlich lauter Masturbator, was in einer hellhörigen Wohnung durchaus zum Problem werden könnte. Andererseits ist er eben auch eine echte Melkmaschine und wenn man bedenkt wie viel Arbeit er einem abnimmt, relativiert sich das Ganze zumindest ein Stück weit. Ähnlich verhält es sich mit der Größe, die zwar bei der Lagerung nervt und auch während der Benutzung ein wenig stört, die aber insofern verschmerzbar ist, als man das Gerät lediglich festhalten muss, während es alles Weitere ganz von allein erledigt und man sich zurücklehnen und genießen kann.

Was die Reinigung betrifft, hält sich der Aufwand zum Glück in Grenzen, weil sich das Sleeve dank des Quick-Release-Systems schnell entnehmen und unter fließendem Wasser abspülen lässt. Schade finde ich allerdings, dass nicht das gesamte Gerät wasserdicht ist, da die Antriebseinheit lediglich abgewischt werden darf. Natürlich muss man dazu sagen, dass Körperflüssigkeiten normalerweise ausschließlich im Sleeve landen. Wichtig ist außerdem, dass man ausschließlich wasserbasiertes Gleitgel verwendet, weil Silikon-Gleitgel das Material auf Dauer angreifen würde.



Funktionsüberblick des Arcwave Thruster


Wer den Arcwave Thruster genauer einordnen möchte, findet in der folgenden Tabelle die wichtigsten technischen Daten auf einen Blick:

Bewegung

Bis zu 200 Stöße und bis zu 150 Drehungen pro Minute, getrennt oder gemeinsam regelbar

Steuerungsarten

Manuell, Autopilot (wechselnde Muster), App-Modus; laut JDG zusätzlich ein „Intense“-Modus

Display

Farbdisplay für Modus und Intensität

App

Fernsteuerung, Videosynchronisation

Material

CleanTech-Silikon (Sleeve), medizinisches Silikon, körperfreundliches ABS-Gehäuse

Sleeve-Tiefe

12,2 cm

Maße (Gerät)

8,9 × 11,25 × 28,95 cm

Gewicht

ca. 1,3 kg

Maße (Verpackung)

13 × 15 × 33,5 cm

Akku

Lithium-Ionen, 7,4 V, 1200 mAh

Laufzeit / Ladezeit

Bis zu 45 Minuten / ca. 120 Minuten

Laden

USB-C (Netzteil nicht enthalten)

Wasserdichtigkeit

Gerät nicht wasserdicht, Sleeve und Sleeve-Abdeckung IPX7

Reinigung

Quick-Release-System per Knopf an der Rückseite, Sleeve und Abdeckung unter Wasser abspülen, Rest mit feuchtem Tuch

Garantie

2 Jahre

Preis

189,00 EUR UVP




Der Preis


Der Arcwave Thruster ist kein preiswertes Sexspielzeug, das man sich mal eben so aus einer Laune heraus zulegt, denn mit seinen 189 EUR UVP gehört er definitiv zu den höherpreisigen Masturbatoren. Dass er um zwei Achsen rotieren kann, ist definitiv ein interessantes Feature, das es in sich hat und Appsteuerung sowie die Synchronisierung zu Videos runden das Leistungspaket durchaus ab.



Fazit


Der Thruster ist definitiv etwas für das größere Portemonnaie oder als besonderes Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Wer ihn sich gönnt, bekommt mit der zweiten Bewegungsachse etwas, das richtig Spaß macht. Wer Diskretion, Ruhe oder ein kleines Budget braucht, sollte eher woanders schauen.


Pro:


  • Zweite Bewegungsachse (Stoßen und Drehen) macht richtig Spaß

  • Weiches, hochwertiges Silikon

  • Abwechslungsreiche Autopilot-Muster

  • Synchronisation mit Videos per App und auch Fernsteuerung ist möglich

  • Einfache Reinigung dank Quick-Release


Contra:


  • Sehr groß und schwer zu verstauen

  • Laut

  • Antriebseinheit nicht wasserdicht

  • Nichts für den kleinen Geldbeutel



FAQ


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